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Abgrenzung zwischen den Stilen !

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Rock´n´Roll war anerkanntermaßen die Rebellion weißer Mittelstandskid gegen ihr Elternhaus. Elvis diente dabei, neben Chuck Berry, Bill Haley und anderen Göttern als Katalysator. Hier waren die Fronten klar. Die damals rebellische Generation zog ihre Kinder in den sechziger/siebziger/achtziger Jahren auf und es vollzog sich zum erstenmal ein Wandel: Eltern hörten auch die Musik ihrer Kinder.

Heute, kurz vor dem Jahrtausendwechsel, gibt es bereits eine Elterngeneration, die manchmal den neuen Trends schneller hinterherjagt als ihre Kinder. Aber das soll mal gar nicht das Thema sein, denn der Generationskonflikt ist nur EINE Abgrenzung die es in der Geschichte der populären Musik gibt.

Der Generationskonflikt machte Sinn, schließlich ist es Aufgabe der Kinder neues zu entdecken, neues zu erproben und neues ersteinmal für sich zu behalten. Aufgabe der Eltern mag es hier sein, hin und wieder die Nase daraus zu ziehen und Eigenständiges zu gewähren.

Neben dem Generationskonflik gibt es aber auch die Abgrenzung zwischen den Stilen. Scheinbar verwäscht sich das hin und wieder, und scheinbar gibt es beliebte Crossover-Ideen, aber irgendwie taucht es trotzdem auf: Mods gegen die Rocker, Teds gegen die Mods, Punks gegen die Skin, Beatnicks gegen die Swingkids, Raver gegen Punks. Wer Metallica hört mag in der Regel keinen Puff Daddy. Gothics können mit Soul nix anfangen. Und Motown-Begeisterte stehe angeekelt vor dem Indie-Regal.

Ein Teil davon ist verständlich, ein Anderer politisch. Wenn die Punx gegen die Skins gehen, dann sind das oftmals Stellvertreterkämpfe der verschiedenen politischen Gruppierungen. Doch wo sind diese klaren Grenzen zwischen den anderen Stilen?

Wird dieses von der Industrie gefördert? Gibt es ein Interesse an der Stilbindung der Konsumenten? Oder ist zuerst der Konsument da, bevorzugt einen Stil und die Industrie (aber auch die unabhängigen Labels) beliefern ihn bis sein Regal daheim voll ist?

Ist die Bindung an einen Stil und das Desinteresse an anderen Richtungen eventuell Notwehr, damit man seine eigen Sammlung nicht gar zu sehr verwässert? Ist es das Huhn oder das Ei, das zu erst da war? Sind wir es, die die den Plattenmarkt mit unserer Kaufkraft bestimmen, oder sind es die Multis, die uns lediglich eine kleine Auswahl des Möglichen bieten?

Und noch eine letzte These, um dem ganzen eins drauf zu setzen: Wenn die Elterngeneration diesselben Sachen wie ihre Kinder hört, könnte es dann sein, daß die Abgrenzungsgeschichte zwischen den Stilen einfach den Generationskonflikt außer Haus verlegt?

Soll heißen: Heavy Metals sind für Hip Hop und Acid Jazz-Fans sowieso ein konservativer Klüngel-Haufen, also werden die halt ingnoriert. (Umgekehrt halten Heavy Metal Fans den ganzen Hip-Trip-Irgendwas-Verein bestimmt für unbegabte Sampler, die mangels handwerklicher Kunst und innovativen Ideeen auf die Stücke aus der eigenen Plattensammlung zurückgreifen müßen). Wird hier vielleicht ein Reibungsgegner gesucht, da die eigenen Eltern mit ihrer aufgeschlossenen Toleranz und ihrem kumpelhaften Benehmen dieses nicht mehr bieten?

Thesen über Thesen.

Fragmente: Fragmente sind Texte, die ungar und ohne tage- und nächtelanges köcheln auf der Halde brachliegen, die für keine weitere Gedankenverschwendung mehr dienlich sind und eine gewisse Zeit lang dem Anstoss (aber nichts weiter) dienten. Kleine Sinnlosigkeiten, die ich von den Disketten löschen werde, aber vorher noch in die Allgemeinheit schmeisse (Das Netz hat dafür Platz genug ...<g>)

Bitte trage Deine Ideen und  Kommentare in mein Gästebuch ein. Danke ! Oder sende mir direkt ein e-mail an andreas@folk.freeservers.com.

Etwas über mich (über all das): Dieses ist eine Seite aus "Whose Folk ?!?". "Whose Folk ?!?" ist kein E-zine, kein Webzine, kein Cyberzine, sondern nur eine Idee. Es ist ein Projekt, in dem ich mich hin- und wieder austobe. Es gibt keine Regelmäßigkeit, keinen Erscheinungsterm, keine Verpflichtung, keine Rücksicht auf gutes oder schlechtes HTML, keine Verantwortung und Ladezeiten, Übersichtlichkeit und Brandbreiten sind mir schlicht schnurz. Dieses ist nichts offizielles und voller Fehler. Ich bin Herausgeber, Layouter, Gestalter, Webmaster, Kummerkastenonkel, Administrator, Schreiberling in einer Person. Wenn man mich nach dem "Warum?" fragt, dann gibt es eine Antwort: Ich übe in diesem Sandkasten. Natürlich interessiert mich deshalb Euere Kritik, aber bitte: Nehmt es nicht so ernst. Es gibt andere, wichtigere Projekte, an denen ich verantwortungsvoller herangehe. Hier mache ich Erfahrungen im Wort und in der Technik. Jede neue Seite soll damit besser sein, als die vorhergehende.

Rechtschreibfehler: Im Ernst: In den letzten Tagen kam es häufiger vor, daß sich Rechrschreibfehler der übelsten Sorte in mein Skript einschlichen. Sorry, sorry, sorry, - macht mich bitte darauf aufmerksam. Schickt Euere Flames. Denn das liegt nur daran, daß ich des Nachts total übermüdet, in furchtbarer Hektik, zu einem schlimmen Sound, die Texte schrieb. Es tut mir leid. Betrachtet dieses als öffentlichen Kniefall. Meistens gehe ich die Texte einen Tag später nocheinmal durch und bin entsetzt. Schande über mich.


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